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Siebzehnter April 2006

Heute ist es zu Ende, das verlängerte Wochenende das ich durch die Ostertage genießen durfte. Als ich eben meine Tasche ausgepackt hab um den Anzug von letzter Woche in die Wäsche zu befördern war es ein interessantes Gefühl das mich überfiel. Ich schaute, als ich die Tasche öffnete auf die Rückseite einer „Feldbluse“ irgendwie war es befremdlich, als würden die Sachen nicht mir gehören. Als würde ich gar keine grünne Tarndruck-Anzüge besitzen. Doch als ich begann die Kugelschreiber und Dienstgradabzeichen abzunehmen und zu meinem Namensschild kam war das Gefühl noch merkwürdiger. Fast wie ein Schreck.

Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Zeigt mir das, dass ich doch noch mehr ein „ganz normaler“ Mensch bin, als jemand der seine Woche in einer Kaserne verbringen muss? Ich deute es einfach als ein gutes Zeichen das mich optimistisch stimmt. Allerdings habe ich jetzt auch das Gefühl das ich noch eine unendlich lange Zeit in Nienburg verbringen muss und das sie langsam vergehen wird. Aber ich zwinge mich nicht so zu denken, sondern so, das das alles bald vorbei ist und wenn es vorbei ist werde ich, hoffe ich zumindest, wieder im ganz normalen Leben sein. Weitgehend frei von Soldaten und „soldatischen Pflichten“. Und das ist auch gut so. Habe ich doch gestern an dieser Stelle schon dargelegt das ich nicht der geborene „Soldat“ bin, als welcher ich mich im übrigen nicht sehe. Ich sehe mich persönlich entweder als Grundwehrdienstleistender oder als Bundeswehrangehöriger. Jaja, ich weiß, drastisch ignorante Meinung aber sie hilft :)

Nunja bis nächste Woche, gleiche Stelle.

Ungluablich

Ungluablich, aber wahr: Heute vor 10 Jahren startete der Nachrichtenticker von heise online mit dieser kleinen unscheinbaren Nachricht. Mit Microsoft und Gravenreuth im Titel zeigte der Newsticker von Beginn an, woraus Nachrichten für Heise-Leser bestehen. Auch die erste Wochenübersicht ließ bereits einige der Themen anklingen, für die der Newsticker bekannt wurde: Geschäftsberichte ohne Ende, Microsoft-Aktionen aller Art, Abmahnungen, das Abkassieren mit Patenten, das zwielichtige Internet, das aufklärende Internet sowie – noch ganz, ganz schüchtern – die Frage, was nach dem Computer kommt und wohin sich die Gesellschaft mit dieser Technik bewegt. Und natürlich die Firma Apple, die vor 10 Jahren ums Überleben kämpfte.

heise.de war und wird immer eine Kostante sein die von mir angelaufen wird wenn es um aktuelle und vorallem auch kompetente Berichte und Neuigkeiten geht. Auf 10 weitere Jahre!

Links Links Links

Das Lernen lernen

Die Seite gehört jetzt schon in meine Bookmarks, im Studium sicher ganz sinnvoll ;)

via: plasticthinking

Bericht

Ich habe wieder viel zu lange Zeit nichts von mir hören lassen, ich weiß. Aber die Zeit die ich am Wochenende immer habe ist deutlich zu kurz. Leider. Aber es ist ja Ostern und da habe auch ich ein wenig mehr Zeit als sonst. Zeit genug um die letzte Zeit einmal gründlich zu überdenken und Dinge zu tun die die letzten Wochen und Monate immer auf der Strecke geblieben sind.

Wenn ich jetzt also über meinen „Alltag“ nachdenke, was fällt mir dann ein? In Erster Linie bemerke ich immer wieder das Gefühl der Ablehnung, nicht nur in meinem Magen, sondern auch im Rest meines Körpers. Es kommt mir so vor als würde sich jeder Teil meines Körpers wehren weiter dem „Alltag“ bei der Bundeswehr zu folgen. Nachdem jetzt meine neun Pflichtmonate am 31. März an mir vorrüber gegangen sind frage ich mich Tag für Tag mehr was mich dazu gebracht hat für 15 Monate zu unterschreiben. Ich merke mehr und mehr das ich nicht dafür geeignet bin die ganze Woche zu 99% isoliert von der Außenwelt zu verbringen und mit sechs mir nahezu unbekannten Leuten einen Raum zu teilen in welchem ich unter normalen Umständen allein leben würde. Ich will ja jetzt nicht sagen das ich immer zu Hause sein möchte, aber eben NICHT zu Hause zu sein macht mich fertig und greift mich an.
Es zeigt sich langsam das meine Kraft schwindet. Wenn ich die Zeit bei der Bundeswehr als einen Hügel betrachte den ich hinauf laufen muss, dann werde ich seit dem 31. März beständig langsamer, mir geht die Puste aus. Je länger ich über die Metapher nachdenke umso besser gefällt sie mir! Nun frage ich mich aber, wenn ich jetzt schon zweifle ob ich bis zum Ende durchhalten, dann aber den Blick auf den Kalender schweifen lasse und sehe das es noch ein wenig mehr als fünf Monate sind bis ich nicht mehr die Woche in grünen Sachen verbringen muss und endlich wieder ein zu Hause hab bei dem ich auch bin. Und ein Leben das nicht umzäunt ist von Stacheldraht und der Eingang von bewaffneten Soldaten bewacht wird, dann komme ich nicht umhin mich zu fragen, WIE SOLL ICH DAS SCHAFFEN? Jeder mit dem ich versuche darüber zu sprechen sagt mir „Hey das ist doch nicht so schlimm außerdem bekommst du ja gutes Geld dafür und das kannst du zum studieren brauchen!“ Ja stimmt, ich brauche Geld zum studieren aber wie sagt man immer und zu Recht? „Geld allein macht nicht glücklich“ und genau das sehe ich an mir. Ich habe zwar immer ein wenig mehr Geld als noch zu Schulzeiten aber glücklich? Nein glücklich bin ich nicht. Vorallem nicht, wenn ich dann am ersten Oktober dastehe und allein bin. Denn auch dies ist ein Fakt der erst seit dem 31. März wirklich bewusst auftritt. Mein Privatleben leidet unter der Situation. Und es leidet mehr als ich mir das wünsche. Der Kontakt zu den meisten meiner Freunde bröckelt und droht abzubrechen und auch meine Freundin kann sich angehmeres vorstellen als mich nur am Wochenende zu sehen.

Somit wird es wohl höchste Zeit für mich Konsequenzen zu ziehen und gründlich zu überlegen wie es weitergehen soll. Ich werde auf jedenfall Maßnahmen ergreifen um die derzeitige Situation zu verbessern. Ich weiß noch nicht wie und ob die Maßnahmen die ich im Kopf habe erfolgreich sein werden, aber ich werde tun was ich kann und mein möglichstes geben damit es mir bald auch nur ein wenig besser geht. Denn wie oben schon beschrieben, so kann es auf keinen Fall weitergehen, dass sollte jetzt jeder der das hier gelesen hat verstanden haben oder?

Mobiler Internet-Zugang

Hat zufällig einer meiner wenigen Leser Erfahrungen mit UMTS-Karten für den Laptop alá ‘web ‘n walk’ von t-mobile?

WEnn ja bitte ich hiermit um Erfahrungsberichte