Twitter gibt es schon länger. Mich bei Twitter? Noch nicht so lange, genauer erst seit dem 7. Juni diesen Jahres. Warum ist das so? Ich verfolge die Blogosphäre doch recht aufmerksam. In meinem Google Reader finden sich allerhand Blogs aus den verschiedensten Bereichen. Somit blieb mir auch der neuste Trend (ich denke so darf man es mindestens nennen) Twitter nicht lange verborgen. Einer nach dem anderen schrieb darüber, in immer mehr Blog erschien die wöchentliche Twitter Zusammenfassung.
Ich habe mehr oder weniger darüber hinweg gelesen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen was dieser neue Dienst mir bringen sollte. Gibt es doch schon etliche Wege sich im Netz selbst zu präsentieren. Und sei es studiVZ, facebook oder einfach die eigene Webseite, vertreten bin ich doch schon an so vielen Stellen.
Am Sonntag vor vier Wochen bin ich dann aber doch schwach geworden. Warum genau kann ich eigentlich gar nicht erklären. Aber vermutlich lag es daran das ich viel zu selten hier etwas schreibe und wenn ich doch mal etwas habe, dann ist es oftmals zu kurz um wirklich hier aufgeschrieben zu werden. Ausserdem, ich glaube das hier nicht wirklch jemand mitliest. Stört mich aber gar nicht.
Was ist nun also meine Erfahrung mit Twitter? Zuerst muss ich sagen das der Suchtfaktor unglaublich hoch ist. Ich habe noch am Sonntag der Anmeldung direkt einen Twitterclient auf meinen Blackberry gelanden. Zuerst „um mal zu sehen wie das so aussieht“, inzwischen muss ich mir ernsthaft Gedanken um eine Erhöhun meines Inklusivvolumens machen. Weiterhin bietet Twitter, eine in meinen Augen, sehr interessante Möglichkeit der Kommunikation. Es ist nicht so „direkt“ wie Chat, Email, ICQ o. ä. Man kann zwar direkt kommunizieren, es ist aber doch öffentlich. Interessant in jedem Fall. Außerdem findet man schnell Leute mit interessantem Stream. Ausserdem muss ich eingestehen das es unglaublichen Spaß macht ein wenig mehr vom Leben der Leute mitzubekommen von denen ich bisher doch eigentlich nur die Blogs gelesen habe.
Alles in allem ist mir inwzwischen vollkommen schleierhaft wie es solange ohne Twitter gehen konnte. Jetzt will ich es nicht mehr hergeben. So long, ich wende mich wieder meiner Klausurvorbereitung zu.